Die Bewohner des St. Georg-Pflegeheimes werden in ihrer Ganzheitlichkeit gesehen, d. h. Körper, Geist und Seele sind gleichberechtigt zu fördern, zu pflegen und zu bewahren ... weiterlesen
Für die professionelle Pflege stehen fünf grundlegende Methoden zur Hilfeleistung zur Verfügung, die Bedürfnis- und zielorientierte Anwendung finden:
- für den pflegebedürftigen Menschen handeln,
- ihn führen und leiten,
- für eine Umgebung sorgen, die einer positiven Entwicklung förderlich ist,
- ihn unterstützen,
- den Pflegebedürftigen und / oder seine persönlichen Bezugspersonen anleiten, beraten, unterrichten und fördern.
Krohwinkel beschreibt dreizehn Bereiche von Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens, die die Pflegeplanung bestimmen:
- Kommunizieren können,
- sich bewegen können,
- vitale Funktionen aufrechterhalten,
- sich pflegen können,
- Essen und Trinken können,
- ausscheiden können,
- sich kleiden können,
- ruhen, schlafen und sich entspannen können,
- sich beschäftigen lernen und sich entwickeln können,
- sich als Mann oder Frau fühlen können,
- für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können,
- soziale Bereiche des Lebens sichern und Beziehungen gestalten können,
- mit den existentiellen Erfahrungen des Lebens umgehen können.
Die Prozessphasen des Modells bestehen aus (1) Erhebung: Pflegeanamnese und Pflegediagnose, (2) Planung: Pflegeziele und Maßnahmen, (3) Durchführung: kreative Umsetzung der Pflegeplanung (4) Auswertung: Evaluation auf dem Hintergrund einer Ist-Soll Analyse & Feedback.
Die Pflegedokumentation ist weiterhin eine tragende Säule unseres Handelns, denn gut geführte Pflegedokumentation kann die Wirksamkeit und die Kontinuität der Pflege erhöhen. Sie kann auch als Mittel zur interdisziplinären Zusammenarbeit und als Bewertungsbasis für die erteilte Pflege dienen und sie kann zur Entwicklung neuer Erkenntnisse im Fachgebiet und zur Überprüfung der gegenwärtigen Pflegeleistung herangezogen werden. Unser Pflegeleitbild leitet sich aus dem oben beschriebenen ab. Wir sehen den Menschen als vollwertiges Individuum, das heißt den Menschen in seiner Krankheit dort abzuholen, wo er steht, ihn zu unterstützen und zu fördern, ihm eine Hilfe im Alltag zu sein.
